hallo miteinander
vielen dank für die texte - die melodien werden wir wohl finden - sind eine
gruppe vom alter her gut gemischt
in den letzten jahren war es immer super - manch altes vergessenes lied
wieder zum vorschein gekommen - sollte jeder mal versuchen - sich mit
einigen netten leuten treffen und einfach bei einem glühwein und keksen
(für uns gehören moppen pepernöten (oh wie wird das wohl richtig
geschreiben) und spekulatius dazu) - und so gemischter die gruppe vom alter
her ist - so interessanter wird der abend - vor allem sind an dem abend
leute "wichtig" die nicht singen können - die kennen die meisten lieder -
und singen dann aus freier brust und bester laune einfach mit - und
erschrecken sich am ende vom lied wie schön es war - das kleine prob zum
ende ... es will keiner ein ende des abends machen - alle sind begeistert -
nur muss einer den anfang machen ... also traut euch - ladet ein paar
leutchen ein - familie nachbarn und oder freunde ... einen schönen abend
die lieder habe ich mir ausgedruckt ... und freue mich über weitere
Moin uli. Freut mich wenn du die Texte gebrauchen kannst. Wenn ich zeit
hab, schreib ich immer mal was neues...Als Martin noch ein Knabe war
Als Martin noch ein Knabe war,
Hat er gesungen manches Jahr
Vor fremder Leute Türen.
Er sang so schön, er sang so zart,
So recht nach frommer Kinder Art,
Es konnt ein Herz wohl rühren.
Wir singen, lieben Leute, auch
Nach frommer Sitt´ und altem Brauch,
Drum wollt ihr uns nicht schelten,
Und wenn ihr reichlich uns bedenkt,
Mit schönen Äpfeln uns beschenkt,
Mög Gott es euch vergelten.
Drum hört auf unsern Bittgesang
Und nehmt von uns den schönsten Dank
Für eure milden Gaben.
Wir wünschen Luthers Glauben euch,
So werdet ihr im Himmelreich
Das ew´ge Leben haben.
Abends wenn es dunkel wird
und die Fledermaus schon schwirrt,
ziehn wir mit Laternen aus
in den Garten hinterm Haus.
In dem auf und nieder wallen
lassen wir das Lied erschallen.
Lateren, Laterne, Sonne, Mond und
Sterne.
Plötzlich aus dem Wolkentor
kommt der gute Mond hervor,
wandelt seine Himmelsbahn
wie ein Hauptlaternenmann.
Leuchtet bei dem sterngefunkel
lieblich aus dem blauen Dunkeln.
Lateren, Laterne, Sonne, Mond und
Sterne.
Ei, nun gehen wir nach Haus
blasen die Laternen aus.
Lassen Mond und Sternlein leuchten
in der Nacht allein.
Bis die Sonne wird erwachen
alle Lichter aus zu machen.
Lateren, Laterne, Sonne, Mond und
Sterne.
Das Lied haben wir jahrelang gesungen. Waren meistens die einzigen damit im
ganzen Dorf. Kann sein dass ein wenig kleine Wort Fehler drin sind. Ist
schon bißchen länger her.
Danke Smoky, das kannte ich schon gar nicht mehr. Ein feste Burg ist unser
Gott
Ein feste Burg ist unser Gott,
Ein gute Wehr und Waffen,
Er hilft uns frei aus aller Not,
Die uns jetzt hat betroffen.
Der alt böse Feind mit Ernst er´s jetzt meint,
Groß Macht und viel List sein grausam Rüstung ist,
Auf Erd ist nicht seins gleichen.
Mit unsrer Macht ist nichts getan,
Wir sind gar bald verloren.
Es streit für uns der rechte Mann,
Den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ,
Der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott,
Das Feld muß er behalten.
Und wenn die Welt voll Teufel wär
Und wollt uns gar verschlingen,
So fürchten wir uns nicht so sehr,
Es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt, wie sau´r er sich stellt,
Tut er uns doch nichts, das macht, er ist gericht,
Ein Wörtlein kann ihn fällen.
Das Wort sie sollen lassen stahn
Und kein Dank dazu haben.
Er ist bei uns wohl auf dem Plan
Mit seinem Geist und Gaben.
Nehmen sie den Leib, Gut; Ehr; Kind und Weib.
Laß fahren dahin, sie haben´s kein Gewinn,
Das Reich muß uns doch bleiben.
1. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt' ihn warm und gut.
2. Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein alter Mann,
hatt Kleider nicht, hat Lumpen an.
»O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!«
3. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
sein Ross stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.
4. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.
(Weitere weniger gebräuchliche Strophen findet man hier)
Kinder zieh'n von Haus zu Haus
(Mel: Prinz Eugen, der edle Ritter)
Kinder zieh'n von Haus zu Hause
Machen nirgends lange Pause
Denn der Tag ist schon dahin
Bei dem Licht, das bald verglommen
Singen wir auch von den frommen
Männern froh mit frohem Sinn
Luther und Calvin und Zwingli
Waren fromm und redlich immer
Werkzeug in des Höchsten Hand
Nur dass er das Volk belehrte
Dass es sich zu ihm bekehrte
Überall in Stadt und Land
Über's Jahr dann kommen wir wieder
Singen wir euch frohe Lieder
Hoffentlich vor dieser Tür
Und wir danken für die Gaben
Die wir heut empfangen haben
Ja wir danken schön dafür
Dieses ist ein Lied, was unsere Oma mit brachte, aber sonst keiner kannte.
Leider habe ich auch keine Melodie für Euch, kann es nur singen Aber vielleicht kennt es ja doch der ein oder
andere...
Mit dem hellen Lichte
ziehen wir Kinder aus,
wie einst Martin Luther
zog von Haus zu Haus.
Nur für milde Gaben
sang er fromm und rein,
drum ihr lieben Leute,
heut gedenket sein.
Er der uns gezeiget
auf den rechten Weg,
wie wir können kommen
zu dem ewgen Licht.
Nicht durch große Werke
nur durch Gnad allein,
so wird er uns führen
heim zur ewgen Freud.
Teilweise bin ich mir beim Text nicht 100% sicher, aber es soll auch noch
eine dritte Strophe geben. Leider kenne ich die jedoch nicht. Aber
vielleicht habt Ihr noch Ideen?
Nächstes Jahr, dann komm` wir wieder,
singen wir Euch frohe Lieder
hoffentlich vor dieser Tür.
Ja, wir danken für die Gaben,
die wir heut empfangen haben,
ja, wir danken sehr dafür.
Mien lüttje Lateern,
ik hebb di so geern.
Du danzt dör de Straten,
du kannst dat neet laten,
ik mutt mit di lopen,
mutt singen un ropen:
Mien lüttje Lateern,
ik hebb di so geern.
Mien lüttje Lateern,
ik hebb di so geern.
Du, Wind, laat dat Susen
Kruup achter de Husen,
kruup achter de Dieken,
vandaag musst du wieken.
Mien lüttje Lateern,
ik hebb di so geern.
Mien lüttje Lateern,
du gleihst as en Steern.
Dor tinkelt kien Mantje,
dor kreiht uns kien Hahntje,
danz wieder, danz wieder
ik sing immer blieder:
Mien lüttje Lateern,
ik hebb di so geern.
Habs heut Abend hundertfach gehört, weil unsere Gruppe es fast nur gesungen
hat.
Vor reichlich 400 Jahren
Vor reichlich 400 Jahren
am schönen Martinitag
ist Martin Luther geboren,
von dem man singen mag.
Er war ein kräftiger Sänger,
sang einst vor jeder Tür
und ging von Hause zu Hause
wie wir es tun auch hier.